Am 08.03.2026 in Bayern und am 15.03.2026 in Hessen fanden die Kommunalwahlen 2026 statt. Insbesondere die Ergebnisse der Wahlen des Bürgermeisters und der Stadträte in Alzenau und der Gemeindevertreter in Freigericht können große Auswirkung auf den (Nicht)Bau der Windindustrieanlage Sölzert haben.
Alzenau
In Alzenau wurde der Bürgermeister und die Stadträte neu gewählt.
Hr. Stephan Noll wurde zum Bürgermeister erneut gewählt.
Die Besetzung der Stadtratssitze wird dagegen gründlich durchgemischt. CSU (-9,8%), Grüne (-4,1%), SPD (-2,3%) und FDP (-1,1%) verlieren ihre Sitze auf das Konto von Wir Buerger Alzenau (11,9%) und FW (+6%).
Wir hoffen, dem alten/neuen Bürgermeister fällt jetzt leichter, sich aus dem Windpark-Debakel herauszuziehen.
Freigericht
Das vorläufige amtliche Endergebnis der Gemeindevertretungswahl in Freigericht liegt vor und die Botschaft der Bürgerinnen und Bürger ist unmissverständlich: Die Zeit der Rodungspläne im Sülzert ist hoffentlich vorbei!
Die Fakten nach der Wahl:
Die bisherigen Befürworter des Windparks (SPD, UWG und Grüne) haben ihre parlamentarische Mehrheit verloren. Zusammen kommen sie nur noch auf 15 von 37 Sitzen. Dem gegenüber steht eine starke neue Mehrheit von 22 Sitzen (CDU und Die Freigerichter), die sich klar gegen das aktuelle Projekt im Wald ausgesprochen haben:
CDU: 16 Sitze (44,55 %) – Stärkste Kraft mit klarem Waldschutz-Kurs.
Die Freigerichter (DF): 6 Sitze (16,74 %) – Konsequente Ablehnung des Standorts im Sülzert.
Was das für Freigericht bedeutet:
Die Wählerinnen und Wähler haben Fakten geschaffen. Das Vorhaben, unseren wertvollen Nutzwald für Windkraftanlagen zu opfern, hat keine politische Grundlage mehr.
Wir als Gegenwind Freigericht e.V. fordern nun:
Respekt vor dem Wählerwillen: Das Projekt Windpark Sülzert muss gestoppt werden.
Transparenz: Die neuen Mehrheitsverhältnisse im Rathaus müssen sich somit in den kommenden Entscheidungen widerspiegeln.
Schutz statt Zerstörung: Unser Wald muss als Ökosystem und Naherholungsgebiet für kommende Generationen erhalten bleiben.
Vielen Dank an alle, die ihre Stimme für die Vernunft und unsere Heimat abgegeben haben! Gemeinsam haben wir gezeigt: Bürgerwille lässt sich nicht ignorieren.
