taz.de im Artikel „Großer Windpark-Projektierer stürzt tief in die roten Zahlen“ v. 01.02.2026 schreibt:
„Die Firma Abo Energy, einer der größten Windpark-Projektierer in Deutschland, steckt in finanziellen Schwierigkeiten. (…)
Zahlreiche Kleinanleger haben der Firma durch den Erwerb von Anleihen viel Geld anvertraut. Nun sind die Kurse eingebrochen. (…)
Eine wesentliche Ursache liege in dem „aktuell besonders herausfordernden nationalen und internationalen Marktumfeld“, erklärte die Firma. Ein Faktor seien die überzeichneten Wind-an-Land-Auktionen im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, die zu deutlich reduzierten Einspeisevergütungen führten. Zugleich habe man wegen gesunkener Erwartungen an das Zuschlagsniveau der Einspeisevergütungen künftiger Projekte Neubewertungen und damit erhebliche Sonderabschreibungen vornehmen müssen.“
boerse-global.de v. 09.02.2026 schreibt zu der Ursache der Schieflage:
„Die Restrukturierung wurde notwendig, nachdem das Management im November 2025 und Januar 2026 die Prognosen korrigieren musste. Verantwortlich für den Rutsch in die roten Zahlen sind primär Projektverschiebungen sowie ein schwieriges Marktumfeld. Insbesondere bei den Wind-an-Land-Auktionen in Deutschland führte eine starke Überzeichnung zu deutlich reduzierten Einspeisevergütungen, was die Margen des Unternehmens belastet.“
Siehe auch unseren Beitrag „Minusgeschäft Solar- und Windparks„
Aber, wie steht es um die Firma, die die Windindustrieanlage Sölzert bauen soll, Lintas Green Energy GmbH?
GuV für das Geschäftsjahr 2023 weist einen Konzernbilanzverlust in Höhe von -2.159.567,83 € aus (im Jahr 2022 waren es „nur“ -600.422,29 €). Seitdem (Stand 12.02.2026) wissen wir nichts! Die Jahresabschlüsse für 2024 und 2025 werden nicht veröffentlicht!
