Der Bürgerentscheid findet am 10.7.2022 statt!

Analog der Kommunalwahlen ist Briefwahl möglich:

1. Hierzu erhält jede(r) stimmberechtigte(r) Bürger(in) ein postalisches Schreiben mit der Wahlbenachrichtigung.

2. Der Antrag muss ausgefüllt und zurückgesendet werden (Beantragung per Mail ist ebenfalls möglich).

3. Sie bekommen nun die Wahlunterlagen per Post zugesandt.

4. Stimmzettel ausfüllen;

5. Wahlunterlagen versenden: Entweder portofrei per Post oder Einwurf im Rathausbriefkasten

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„Keine Windkraftanlagen im Freigerichter Gemeindewald (Gemarkung Neuses)“

„Keine Windkraftanlagen im Freigerichter Gemeindewald (Gemarkung Neuses)“

Mit meiner Stimme
Soll der Beschluss der Gemeindevertretung der Gemeinde Freigericht vom 4. Februar 2022 (Vorlage VO/2021/240) aufgehoben werden, in dem die Gemeindevertretung eine Windenergienutzung auf der Wind-Vorrangfläche im Ortsteil Neuses grundsätzlich befürwortet und den Gemeindevorstand beauftragt hat, die ersten konkreten Diskussionsschritte mit einem Projektplaner für Windenergieanlagen einzuleiten und den zuständigen Fachausschüssen zur weiteren Beratung im 1. Quartal 2022 einen ersten Sachstandsbericht über die Ergebnisse dieser Diskussionen vorzulegen


Begründung des Bürgerbegehrens:
Bei namentlicher Abstimmung hat die Gemeindevertretung mehrheitlich die Errichtung von Windkraftanlagen auf der Wind-Vorrangfläche im Freigerichter Gemeindewald in der Gemarkung Neuses (vgl. Teilplan Erneuerbare Energien 2019 – TPEE – des RP Darmstadt) befürwortet und den Gemeindevorstand beauftragt, die ersten Diskussionsschritte mit einem Projektplaner für Windenergieanlagen einzuleiten. Nach unserer Kenntnis stehen dabei bis zu ein halbes Dutzend jeweils bis zu 250 Meter hohe Windkraftanlagen im Raum; eine bayerische Grenzkommune überlegt wohl bereits, sich diesen Planungen anzuschließen und weitere Anlagen hinzuzufügen. Dabei würde nach unserer Ansicht in nicht unerheblichem Umfang Waldfläche und damit wichtiger Lebensraum wildlebender Tiere sowie Naherholungsfläche zerstört, wobei neben den zu rodenden Flächen für die Windkraftanlagen auch die gesamte Zufahrttrasse eingeschlagen werden müsste. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass an dem geplanten Standort nach unserer Erkenntnis nur mit mäßigen Windgeschwindigkeiten zu rechnen ist, steht der Waldflächenverbrauch unserer Auffassung nach in keinem Verhältnis zum Nutzen. Dem Klimawandel ließe sich nach unserer Überzeugung aus Sicht der Gemeinde Freigericht beispielsweise mit Solarenergie oder Biomasse effektiver und effizienter begegnen.